Ich hätte gerne eine VISA ohne RFID

Ich habe letztens eine neue VISA-Karte erhalten. Diese ist mit neuen Super-Duper-Feature „Kontaktlosen Bezahlen“ ausgerüstet. Oder eben RFID. Mit dieser Technik ist möglich, Einkäufe an der Kasse durch einfaches vorhalten der Karte zu bezahlen. Vergleichbar mit einem Zutrittssystem. Dies ohne Abfrage eines PIN oder einer sonstigen Sicherheit.

Nun soweit so gut. Klingt praktisch. Jedoch so ganz ohne Sicherheit? Ich habe mal bei der Bank meiner Wahl nachgefragt: „Selbstverständlich ist das Sicher! Da kann niemand darauf zugreifen und funktionieren tut es sowieso nur bis zu einem Betrag von 40.- sFr…..“ War dann die Aussage die ich bekommen habe.
Nun ich behalte mir mal vor, dies mit Skepsis zu geniessen. Theoretisch ist es einem Sachkundigen möglich, durch einfaches vorhalten eines Gerätes an meine Geldbörse mir 40.- ab zu buchen. Ohne dass ich etwas merke oder bestätigen muss. Und im Moment sind es 40.-. Wer garantiert mir, dass diese Limite nicht einfach mal auf 100.- angehoben wird? Oder 1000.-? Weil mal ehrlich, mit 40.- kommt nicht gerade weit.

Jedenfalls wollte ich diese Funktion nicht. Ich stehe zwar auf Future und so, aber es gibt Dinge, da ist altmodisch gar nicht so verkehrt. Und mit dem Eintippen eines 6-stelligen Codes fühle ich mich nicht überfordert. Also habe ich mal bei meiner Bank nachgefragt, ob ich eine VISA ohne RFID erhalten kann. Sowas wird natürlich nicht angeboten. Lediglich eine Karte ist ohne RFID erhältlich. Diese ist jedoch eine Pre-Paid-Karte und funktioniert nur in der Schweiz (womit jeglicher Grund für eine VISA hinfällig wird). Danach habe ich mich noch direkt an das VISA-Unternehmen gewendet. Dort erhielt ich ungefähr die gleiche Antwort.

Da sass ich nun mit meiner „Kontaktloses Bezahlen“ Kreditkarte und wollte das eigentlich gar nicht. Blieb also nur die Selbsthilfe. Natürlich habe ich mich dann mal auf Google gestürzt und habe relativ schnell herausgefunden, dass einfachste um die ungewünschte Funktion los zu werden ist ein einfaches durchtrennen der Antenne. Denn wenn die Antenne nicht funktioniert, kann keine Spannung induziert werden wodurch sämtliche kontaktlos Funktionen ausgeschaltet wären. Also ein kurzer Griff zur Schere, ein präziser Schnitt und das Problem ist gelöst. Ein kurzer Test am nächsten Tag bestätigte: da funkt nichts mehr. JUHUU!

WICHTIG: Beim beschneiden der Karte darauf achten, dass weder der goldene Chip auf der Vorderseite, noch der Magnetstreifen auf der Rückseite beschädigt werden. Ich übernehme keine Haftung für eventuelle Schäden oder nicht mehr funktionierende Karten oder jeglicher anderer Konsequenzen die aus Aktionen hervorgehen, die durch Inspiration diese Artikels durchgeführt wurden.

Und um mal zu zeigen wie so eine Karte *innen drinn* aussieht hier ein Bild einer transparenten Karte. Das Bild ist stellenweise (schlecht) bearbeitet um Logos zu entfernen. Der RFID Chip und die Antenne sind jedoch gut zu erkennen. Diese Karte hat keinen goldenen Chip oder Magnetstreifen.

Transparente RFID Karte
Transparente RFID Karte

Und zum Abschluss noch ein Link auf eine Seite, wo das mit der Schere im Detail erklärt wird:
Kreditkarte ohne RFID (NFC) Chip / RFID deaktivieren

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Wieso ich ADBlock benutze

Ich surfe nie ohne. Wenn man heutzutage im Internet unterwegs ist wird man von Werbung nur so überflutet. Also wird ein kleiner Helfer installiert der die nervige Werbung blockiert. Dies ist jedoch für die Betreiber von Webseiten ein Problem, weil ihnen dadurch Geld verloren geht. Mir als User ist das egal. Ich will einfach in Ruhe meine News lesen.

Da jedoch im letzten Jahr vermehrt viele Webseiten explizit darum gebeten haben den ADBlocker zu deaktivieren habe ich das mal gewagt. Weil eigentlich möchte ich ja die Sites unterstützen und möchte nicht, dass die pleite gehen. Aber was für eine Zumutung! Nicht dass ich jetzt nur irgendwelche Werbebanner sehe zu Produkten die mich nicht interessieren, verwandelt sich eine schöne, übersichtliche Site in ein Blinkkonzert das ohne Probleme epileptische Anfälle auslösen kann.

Als Beispiel nehme ich hier mal Golem.de. Ich bin regelmässig auf der Site um News zu lesen, jedoch immer mit ADBlocker.

Golem mit ADBlock und ohne Flash
Golem mit ADB und ohne Flash
Golem ohne ADBlock und ohne Flash
Golem ohne ADB und ohne Flash
Golem ohne ADBlock und mit Flash
Golem ohne ADB und mit Flash

 

 

 

 

 

 

Golem mit ADB und ohne Flash
Golem mit ADB und ohne Flash
Golem ohne ADB und ohne Flash
Golem ohne ADB und ohne Flash
Golem ohne ADB und mit Flash
Golem ohne ADB und mit Flash

 

 

 

 

 

 

Wobei natürlich anzumerken ist, dass der Flash Teil dann schön animiert ist und dann regelmässig alle paar Sekunden irgendwo etwas umherhüpft damit man ja darauf schaut.

Eigentlich sagen diese Screenshots alles. Ohne Werbeblocker und mit aktivem Flash ist ein Newsartikel eigentlich nur Platzfüller zwischen den Werbungen. Der eigentliche Content verschwindet in der Nebensächlichkeit und die Werbung dominiert die Website. Und durch das ständige blinken und hüpfen wird die Aufmerksamkeit des Lesers ständig gestört. Ein absolutes NoGo für mich!

Aber die Betreiber habe da eine Lösung. Es ist nun möglich auf diversen Newsseiten ein Abo abzuschliessen. Als Inhaber eines Abos sehe ich keine Werbung mehr (wird zumindest versprochen, habe es nie getestet). Sicherlich ist dies für einige eine brauchbare Lösung. Jedoch habe ich dutzende Newsseiten in meinem Feed (ja ich benutze RSS Feeds!) und ich bin nicht bereit auf allen Seiten ein Abo zu bezahlen nur weil ich 3-4 Artikel pro Monat lese. Das kann ich mir schlichtweg nicht leisten.

Ich persönlich bin ein grosser Fan von Flattr (oder besser gesagt die Idee von Flattr). Ich lese einen Artikel, klicke auf den Flattrbutton und gut. So kann ich mit ruhigem Gewissen den ADBlocker aktivieren und kann dennoch dem Betreiber einer Website etwas zukommen lassen.

Leider ist Flattr nicht sehr verbreitet und ich vermute, dass es über kurz oder lang wieder verschwinden wird. Aber das ist meiner Meinung nach „The Way to Go“. Abos sind teuer und statisch. Wenn ich ein Abo habe binde ich mich an eine Plattform oder Site, was ich eigentlich nicht möchte. Ich bin durchaus bereit für guten Content zu bezahlen, will aber nicht noch ein Abo abschliessen müssen.

Und wenn dann Werbung die einzige Einnahmequelle ist, dann um Himmels willen veranstaltet nicht so ein LasVegas Blinkkonzert auf der Website. Statische Werbung am Rande stört nicht und erfüllt den Zweck. Umso aufdringlicher Werbung ist umso verhasster wird das Unternehmen das damit wirbt.

PS: Und wenn bei Twitter wieder mal ein gesponsorter Tweet auftaucht (welche ja immer sehr schön mit der Timeline verschmelzen) einfach als SPAM melden. Weil genau das ist es an dieser Stelle.

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RIP – Reinhard Marx

Foto von Reinhard Marx
Reinhard Marx – † 24. Juni 2014

 

 

Du hast gelebt für deine Lieben,
all deine Müh und Arbeit war für sie.
Lieber Gatte und Papa, ruh in Frieden,
in unseren Herzen stirbst du nie.

 

 

 

Traurig, aber dankbar für die schönen gemeinsamen Jahre nehmen wir Abschied von meinen lieben Gatten unserem guten Papa, Bruder, Schwager, Onkel, Neffen, Vetter, Getti und Anverwandten

Reinhard Marx-Loretan
31. März 1951

Er ist am Dienstagabend nach längerer Krankheit jedoch unerwartet im Beisein seiner Familie im Spitalzentrum Brig friedlich entschlafen.

Ergisch, 24. Juni 2014

In lieber Erinnerung:

Christine Marx-Loretan, Gattin, Ergisch
Daniel Marx, Ostermundigen
Dalia Marx, Visp
seine Geschwister mit Familien:
Ephrem und Bernadette Marx-Gsponer, St. German
Odilo und Silvia Marx-Marty, Turtmann
Helene Jeltsch- Marx mit Kari, Menzingen
Esther Rittler-Marx, Naters
Leander und Bernadette Marx-Kalbermatter, Naters
Yolanda und Charly Meyer-Marx, Turtmann
Trudy Marx, Schwägerin mit Familien, Marlters
die Kinder mit Familien der verstorbenen Schwester Martha
seine Schwägerinnen und Schwäger Familien
Patenkinder, Anverwandte, Freunde und Bekannte

F2P-Games: World of Tanks

Einführung
Wer möchte nicht mal mit einem Deutschen Leopard-Panzer durch die Gegend donnern und ein paar Panzer platt machen? Bei World of Tanks (WoT) könnt ihr genau das tun. Auch wenn man nicht direkt mit dem Leopard loslegen kann :-). In World of Tanks könnt ihr mit mehr oder weniger bekannten Panzern aus dem 2. Weltkrieg von diversen Nationen regelrechte Panzerschlachten erleben. Durch das spotten (aufspüren) und zerstören der gegnerischen Panzer erspielt ihr euch Erfahrungspunkte und Credits. Dies benötigt ihr, um eure Panzer aufzurüsten und mächtigere Gefährte Freizuschalten. Nach diesem Prinzip spielt ihr euch durch die diversen Forschungsbäume und erhaltet nach und nach die Möglichkeit, euch mit grösseren Panzer in die Schlacht zu stürzen.

Gameplay
Nach dem ersten Login landet ihr in der Garage. Hier stehen eure Panzer und ihr habt Zugriff auf die Forschungsbäume, die Kaserne und den Wartungsdialog. Als Startpanzer steht von jeder vorhanden Nation ein Panzer zur Verfügung. Wählt einen Panzer aus, klickt auf den grossen roten „Gefecht“ Button und schon werdet ihr einem Spiel zugeteilt und die Panzer können rollen. Mit der bekannten WASD Steuerung bewegt ihr den Panzer über das Schlachtfeld. Blickrichtung (also der Turm) und Kanone werden mit der Maus gesteuert.
World of Tanks ist eher ein langsameres Spiel in dem Taktik gefragt ist. Wer hirnlos auf den Gegner zustürmt wird sich relativ schnell in einem Haufen Schrott wiederfinden. Also Deckung suchen und dem Gegner abpassen heisst es. Wobei eure Aufgabe auch vom Panzertyp abhängig ist. Leichte Panzer und Scouts sind sehr gut geeignet Feinde aufzuspüren. Da diese Panzer schneller und weniger sind als die Mittleren und Grossen Panzer haben sie auch grössere Chancen, Angriffen auszuweichen während die grossen Brüder und die Artillerie den Gegner unter Beschuss nehmen. Allerdings immer schön vorsichtig und die Schwachstellen weg vom Feind halten.
Und hier wird dem neuen Spieler langsam bewusst, dass das zu Beginn ganz einfache Spiel wesentlich komplexer ist als zu erwarten war. Jeder Panzer ist unterschiedlich stark gepanzert. Zudem sind die Gefährte hinten und an der Seite wesentlich verwundbarer als zum Beispiel an der Front. Zudem gibt es Trefferzonen welche interne Module und Besatzung ausser Gefecht setzten können. Ein gutes Ziel sind immer die Ketten, welche relativ schnell reissen und den Gegner für eine gewisse Zeit festsetzen. Gutes Zielen und die Kenntnis der einzelnen Panzer sind also von Vorteil. Jeder Panzer hat seine eigenen Stärken und Schwächen.
Weitere wichtige Werte für das Gefecht sind Sichtweite, Funkreichweite und Tarnung. Diese Werte entscheiden darüber wie früh ihr feindliche Panzer sehen könnt oder ihr gesehen werdet. Grundsätzlich könnt Ihr alle Panzer innerhalb eurer Sichtweite sehen. Zusätzlich können alle Mitspieler innerhalb der Funkreichweite den Gegner auf der Minimap sehen. Der Gegner hat nun die Möglichkeit sich hinter Gebäude und Gebüsch zu verstecken. Dadurch ist der Panzer besser getarnt und ihr müsst näher ran um den Feind zu sehen. Wer also besser getarnt ist, verkürzt so die Sichtweite des Gegners. Auch hier ist das ganze nicht so einfach. Die Tarnung ist abhängig vom Panzer (Tarnwerte), dem Standpunkt im Gefecht, Stillstand oder in Bewegung und wenn ihr dann die Kanone abfeuert ist die Tarnung in der Regel eh dahin.
Ihr merkt also, das Spiel ist wesentlich anspruchsvoller als auf den ersten Blick vermuten lässt. Es spielen noch wesentlich mehr Faktoren mit, welche ich jedoch lange nicht alle kenne. Genauere Infos können dem Wiki entnommen werden.

Die Mannschaft
Auch wenn sie im Spiel fast untergeht ist die Besatzung für den Panzer sehr zentral. Die Ausbildungsstufe der Mannschaft hat entscheidenden Einfluss auf die Schlagkraft des Panzers. Ein besserer Richtschütze trifft einfach besser :-). Die Besatzung erhält wie der Panzer auch während jedem Match Erfahrung und wird dadurch besser. Auch wenn es unendlich lange dauert. Wird ein Panzer verkauft kann die Mannschaft in die Kaserne geschickt werden. Will man den Panzer später nochmal spielen hat man die Besatzung schon. Wenn ihr den Panzer eh nicht mehr spielen wollt entlasst die Besatzung am besten, denn die Kaserne hat nur begrenzt Betten zur Verfügung. Die Mannschaft kann auch mit Credits auf 75% und mit Gold auf 100% geschult werden.

Erfahrung, Credits und Gold
Für jedes Spiel erhaltet ihr Panzererfahrung und Credits. Beides benötigt ihr für die Aufrüstung des Panzers und das freispielen neuer Panzer. Die erhaltene Menge ist von diversen (wie könnte es auch anders sein) Faktoren abhängig. Abschüsse, Hilfe bei Abschüssen, das entdecken von Feinden bringen Erfahrung. Wird die Partie gewonnen gibts Extra-Erfahrung. Ebenfalls bekommt jeder Panzer für den ersten Sieg des Tages die doppelte Erfahrung (Manchmal auch das drei oder fünffache :-)). Mit den Credits verhält es sich ähnlich. Eine detaillierte Auswertung des Gefechts und des Verdienstes erhaltet ihr am Ende jedes Gefechts. Der Erwerb von Erfahrung und Credits kann durch das lösen eines Premiumaccounts beschleunigt werden. Es wird immer angezeigt, wie viel ihr ohne Premium erhaltet und wie viel mit.
Die Erfahrung die ihr erhaltet gilt nur für diesen Panzer. In der Garage kann der Forschungszweig geöffnet werden, wo ihr den Panzer aufwerten könnt. Kanonen, Funkgerät, Motor, Ketten und noch anderes kann in mehreren Stufen erforscht (mit Erfahrungspunkte) und dann gekauft (mit Credits) werden. Ist dann alles nötige erforscht könnt ihr dann den nächsten Panzer im Forschungsbaum freischalten und euch kaufen. Wenn bei einem Panzer alles erforscht ist erhält er Elite Status. Ihr erhaltet dann zwar noch Erfahrung für die Kämpfe, könnt diese jedoch so nicht mehr gebrauchen. Diese Erfahrung kann dann in allgemeine Erfahrung umgewandelt werden welche für jeden Panzer verwendet werden kann (Natürlich ist dieser Umtausch nicht gratis).
Als zweite Währung im Spiel ist da noch das Gold. Dieses kann nicht im Spiel erworben werden sonder muss gekauft werden. Das coole daran: ihr braucht kein Gold! Mit dem Gold lässt sich kein spiel entscheidender Vorteil erkaufen. Es gibt zwar Premiumpanzer welche nur mit Gold bezahlt werden, jedoch sind alle Premiumfahrzeuge schwächer als die entsprechenden Gegenstücke für Credits. Auch die Munition welche für Gold bereit steht ist nicht soviel stärker als die für Credits und ist ausserdem total überteuert (kauft mal 100 Schuss für 5 Gold das Stück :-)). Gold wird viel mehr dazu benötigt sich neue Stellplätze in der Garage zu holen, mehr Betten in der Kaserne bereit zu stellen und vor allem für die anfallende Erfahrung von Elite-Fahrzeugen in allgemeine Erfahrung umzuwandeln. Auch zum lösen des Premiumaccounts wird Gold verwendet. Ihr könnt dann direkt im Spiel auswählen wie lange ihr Premium wollt (von 1 Tag bis zu 1 Jahr) und das auch direkt mit Gold bezahlen.
Dabei sind die Preise (abgesehen von den Premiumfahrzeugen) ziemlich fair. Als Beispiel: Für 10 Euro erhaltet ihr 2500 Gold. Ein Panzerstellplatz in der Garage kostet 300 Gold, 24 Std. Premium kosten 250 Gold. Für 2500 Gold könnt ihr dann einen ganzen Monat lang vom Premiumbonus geniessen. Für das Umwandeln der Panzererfahrung in freie Erfahrung müsst ihr für 25 Erfahrungspunkte 1 Goldstück hinlegen (1000 Erfahrung sind also 40 Gold). Ihr seht also, dass man mit 10 Euro sich schon mal was leisten kann.

Resume
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass World of Tanks ein geniales Panzerspiel ist, welches die perfekte Balance zwischen Simulation und Arcade schafft. Das einfache spielen kombiniert mit der komplexen Mechanik im Hintergrund sorgt dafür dass sich Taktik und Vorsicht auszahlen. Dazu kommt noch dass man bei dem Spiel nie das Gefühl hat, ich muss jetzt Gold kaufen um mitzuhalten. Fair und Genial, so funktioniert F2P. Da geb ich gerne ein paar Euro im Monat. Die haben es nämlich verdient!

http://worldoftanks.eu/

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Der Lauf der Dinge

Es war einmal, so vor 20 Jahren, eine kleine Firma. Sie war nicht sehr erfolgreich, aber es reichte jedes Jahr um zu Überleben. Während andere grosse Unternehmen als böse und konspirativ ja sogar apokalyptisch bezeichnet wurden, produzierte die kleine Firma immer weiter vor sich hin und warf seine Produkte auf die rare Kauferschafft.

Und alle wussten es. Die kleine Firma hat den Markt verstanden und wird eines Tages eine Revolution auslösen. Die kleine (jedoch treue) Kundschaft der kleinen Firma hat die Hoffnung nie aufgegeben und die hirnlosen Masse verächtlich angestarrt, als die Produkte der grossen Firma wie wild aus den Regalen gerissen wurde. Total verständnislos, wieso jemand solche Produkte haben will. Produkte die weder besonders schön, noch qualitativ besonders herausragend waren, wurden von Millionen gekauft und gebraucht.

Eines Tages dachte sich die kleine Firma: So kanns nicht weitergehen. Wir müssen etwas unternehmen. Unsere Firma baut coole Produkte  für coole Leute. Und wenn das die Masse erst einmal begriffen hat, wird sich der Rest von selbst ergeben…
So begann die kleine Firma neue Produkte zu entwickeln und die bestehenden auf zu möbeln. Und die kleine Firma schaffte, was niemand für möglich gehalten hätte: Es wurde ein Produkt geschaffen, welches von allen gekauft wurde. Jeder musste eines haben. Und die treue Kundschaft der kleinen Firma freute sich wie eine horde Kleinkinder: Wir haben es doch immer gesagt!

Und die kleine Firma hörte nicht auf. Nachdem das erste Produkt zum Welthit wurde war genug Kapital vorhanden um auch die anderen Ideen der kleinen Firma umzusetzten. Und beinahe jeder konnte es kaum erwarten. Als es dann endlich soweit war und das neue, innovative, revolutionäre ja noch nie da gewesene präsentiert wurde, waren alle platt. Jeder wollte es haben, jeder hat es sich geholt. Jeder war begeistert von der Schickheit, der Einfachheit.

Die kleine Firma hatte es geschafft. Denn sie war nun nicht mehr klein. Sie war nun auf dem besten Weg zu einer der grössten der Welt zu werden. Nichts stand ihnen im Weg. Lediglich einige Nachahmer, die nicht wirklich als Konkurrenten wahrgenommen werden. Denn die Firma weiss, dass sie ihre Position sorgfältig gewählt hat und wie es weiter geht. Und genau das machte die Firma. Sie hielt an ihrem Plan fest und entwickelte sich und die Produkte weiter. Alles wurde jedes Jahr besser und besser. Der Umsatz stieg, die Produkte wurden erfolgreicher und die Menge der Kunden stieg auch kontinuierlich an. Alles lief bestens.

Nach einigen Jahren, die Welt hatte sich inzwischen verändert, war die Situation komplett verdreht. Die kleine Firma die einst als Geheimtipp galt war inzwischen die grösste Firma der Welt. Die ehemalige grosse Firma wird inzwischen kaum noch wahr genommen. Konkurrenten kommen und gehen, denn eine wirkliche Konkurrenz braucht die Firma gar nicht zu befürchten.

Und so machte die Firma weiter. Es wurden neue Produkte entwickelt und bestehende verbessert. Die Kunden freuten sich und kauften sich alles, was sie sich leisten (oder dann eben nicht) konnten.

Und während die einstige kleine Firma auf dem besten Weg zur Weltherrschaft ist, existieren in kleinen Ecken immer noch kleine Ideen, welche durch eine überzeugte Gemeinschaft am leben erhalten werden. Und auch diese Gemeinschaft fragt sich, wieso es Kunden gibt, die alle dem selben nachrennen. Wieso die Millionen die Produkte der Firma wie wild aus den Regalen reist?

Was wird wohl in 20 Jahren sein?

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Welcher Beutel ist es nur – Der neue Sauger

Als ich neulich wieder mal ein wenig putzen musste, hat sich unser Staubsauger verabschiedet. Also ab ins Geschäft, und einen neuen holen. Im Laden angekommen habe ich mich dann für einen Rowenta irgendwas entschieden. Dann wollte ich mir noch einige Staubbeutel dazu kaufen. Dies erwies sich als regelrechte Herausforderung, die seinegleichen sucht :-)

Als erstes mal die Beutel begutachten. Es sind ja nur 20 Verschieden Typen im Regal. Also mal auf der Verpackung des Staubsaugers schauen, ob da irgendwas drauf steht. Natürlich stand da nichts drauf. Nur wie super das Gerät ist wie viele Extras eingebaut sind (es ist ein Staubsauger! Kein Handy!).

Nächster logischer Schritt: ich frage eine Mitarbeiterin des Ladens. Die nette Dame hat dann den Staubsauger begutachtet, hat die Beutel im Regal begutachtet, hat sich dann kurz entschuldigt und ist dann mit einem Katalog zurückgekehrt. In dem Katalog waren dann hunderte von Staubsauger mit den passenden Beuteln aufgelistet. Leider war der von mir auserwählte Rowenta in der ellenlange Liste nicht zu finden (was für ein Wunder…).

Die Mitarbeiterin hat dann nicht lange rumgefackelt (was ich sehr sympathisch fand) und hat den Staubsauger ausgepackt und die vermutlich passenden Staubbeutel ebenfalls. Dann haben wir einfach ausprobiert, welcher Typ von Beutel in den Sauger passt. Nach kurzer Zeit haben wir dann die passenden Beutel gefunden. Juhuuu :-) Und übrigens: auch im Benutzerhandbuch des Saugers ist nicht aufgeführt, welche Beutel dazu passen. ???

Um das ganze mal zusammen zu fassen: Es gibt hunderte Staubsaugermodelle und es scheint, als ob jeder Sauger einen eigenen Typ von Beutel benötigt. Das erinnert mich irgendwie an Situationen wie bei Handy Ladegeräten oder Laptop Netzteilen. Jedes Gerät hat seine eigene Spannung, eigenen Stecker und jeder Adapter hat seine eigene Bauart, so dass ja nicht zwei nebeneinander reinpassen. Wenigstens bei den Handyladegeräten hat sich in der Zwischenzeit etwas getan.

Ich verstehe nicht, warum dass so etwas existiert. Was denken sich die Hersteller von solchen Geräten bloss? Klar, auf diese Weise lässt sich Profit generieren, weil jeder der Staubsaugerbeutel kauft mindestens 3 Packungen kaufen muss, bevor er die richigen erwischt. Aber von Benutzerfreundlichkeit ist das meilenweit entfernt!

Wäre damals die nette Ladenmitarbeiterin nicht gewesen hätte ich heute noch keinen neuen Sauger. Ich weiss jetzt, was für Beutel ich benötige. Der nächste arme Kunde, der nicht eine so verständnisvolle Arbeiterin antrifft, wird es mit seinem Glück probieren müssen…

Auch wenn ich kein Applefan bin: All die Elektronikhersteller da draussen -> Ein bisschen von der Einfachheit der Appleprodukte täte allen Produkten gut! Wie wäre es zum Beispiel mit einem einheitlichen Beutel-Beschriftungssystem, so dass ich in jedem Laden garantiert den richtigen Beutel bekomme? Denkt mal darüber nach.

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Die schweizerische Post

Ich hatte letztens hie und da mal etwas mit der Post zu tun… Dabei musste ich feststellen, dass der Service in den letzten Jahren (meiner Meinung nach) ziemlich gelitten hat.

Beispiel 1:
Ich wollte ein Paket aufgeben. Darin waren elektronische Geräte im Wert von ca 15’000 sFr und ein Zerbrechlich-Aufkleber war angebracht. Als ich das Paket am Schalter abgegeben habe, wurde mir gesagt, dass ich als Privatperson keine Sendungen aufgeben kann, die als Zerbrechlich markiert sind. Hä? Was soll das heissen? Ich kann also nichts verschicken, was zerbrechlich ist – PUNKT! Danach habe ich die Versicherung des Paketes angesprochen. Auch hier eine Enttäuschung: ich kann ein Pakte maximal mit 1’500 sFr. versichern. Wenn etwas mehr Wert ist, habe ich nur die Möglichkeit des „Secure Post“ Versandes. Dies ist jedoch für Schmuck und ähnliche Wergegenstände gedacht. Es konnte mir nicht mitgeteilt werden, ob ich Elektronik über diesen Weg versenden kann.
Schlussendlich habe ich dann das Paket eingeschrieben versendet und gehofft, dass der Inhalt es übersteht. Aber mal ehrlich: Das soll Service am Kunden sein???

Beispiel 2:
Ich habe mir etwas im Internet bestellt (wie es so mancher macht). Sehnsüchtig warte ich auf die Lieferung. Und als dann endlich bei der Sendungsverfolgung stand „Zum Abholen gemeldet“ bin ich nach der Arbeit schnell nach Hause, habe den Abholschein aus dem Briefkasten geschnappt und bin zur Postfilliale hin. Nach Minutenlangem anstehen wurde mir dann mitgeteilt, dass ich das Paket erst am nächsten Tag abholen kann. Na Super! Das Paket ist doch da! Wieso muss ich jetzt noch einen Tag warten? Es ist ja nicht so, dass der Versand kostenlos wäre (dann könnte ich noch darüber hinweg sehen). Und die Post lobt sich dann noch mit Ihrem guten Service am Kunden. Jemanden aus (vermutlich) organisatorischen Gründen 24 Stunden auf eine Lieferung warten zu lassen, die ja schon da wäre, ist meiner Meinung nach ein mieser Service!

Und was mach ich nun? Bei der nächsten Bestellung auf einen anderen Lieferdienst ausweichen (wenn überhaupt möglich)? Erfahrungsgemäss sind die noch schlimmer. Kann ich also nur das geringere Übel wählen: Die Post. Naja, vielleicht kapieren die es irgendwann mal…

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Was Hä – Update im Windows Phone Style

Ich bin soeben dabei anfällige Updates auf meinem Windows Phone (Nokia Lumia 800) einzuspielen. Nach der ersten Verwunderung „Oh da gibts ja Updates“ begann ich mit dem umständlichen Prozess des Updaten.

Windows Phone unterstütz kein Over The Air Update. Das sagt es mir auch -> „Bitte an den PC anschliessen“. Hab ich getan. Dann erscheint ein Fenster über das ich dann die „Software“ Zune Downloaden kann. Allerdings bekomm ich die auch über Windows Update. Ich habe die Version aus dem Windows Update installiert. Danach Handy anhängen, Zune starten und los gehts.
Dieses Zune sagt mir nun, dass es 10 Schritte benötigt um mein Handy einzurichten und zu aktualisieren. Erstmal siehts so aus, als ob nichts passieren würde. Aber Windows Style: einfach mal warten. Auf einmal passiert dann was, dann wieder lange nichts und irgendwann wird dann das Update geladen, Backup erstellt und Update installiert. Alles in allem ein ziemlich lanwieriger Prozess.
Beim Update wird noch darauf hingewiesen, dass diese kumulativ sind und alle alten Updates inklusive sind. Dennoch wurde nach dem ersten Update auch noch ein zweites Installiert, was ungefähr gleich lange wie das erste dauert. Dann auf einmal sind nur noch 9 Schritte nötig anstelle der 10.
Und jetzt kommts: Nachdem die 9 (nein nicht 10) Schritte abgearbeitet sind beginnt alles nochmal :-) Denn es ist ja noch ein „kumulatives“ Update verfügbar…. und dann endlich ist es geschafft.
Nach insgesamt 3 kumulativer Updates und genausovieler neustarts des Telefons bin ich nun wider aktuell…. hoffentlich…

Alles in allem: es funktioniert, ist aber verwirrend und nicht eindeutig verständlich. Hauptsächlich weil die Software keine klare Rückmeldung gibt, was passiert. Man bekommt sehr schnell das Gefühl, diese Zune-Ding sei eingefroren.
The real Windows Expirience :-)

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